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»das, was die psyche, auf diesem lebenslabyrinth erfährt, hat soviel 
existenzielle wucht, dass man schlichtweg überwältigt ist (und einiges 
natürlich erst mal aus purem selbstschutz ausblendet).«
[Christine F., 19.08.2013]
stell dir vor, du bist nicht abhängig von kamera-positionen und 
bild-kompositionen anderer – du entscheidest, was dir im raume 
betrachtenswert scheint: willst du den blick nach oben richten, 
dann richtet sich der blick nach oben! du entscheidest in welcher 
geschwindigkeit die narration vonstatten geht: willst du an einer 
stelle länger verweilen, durch den raum hindurchschlendern oder 
gesehenes nochmalig sehen, dann verweilst du länger, schlenderst
hindurch und siehst gesehenes nochmals. 
kinosessel und theaterraum werden aufgelöst – es gibt diese realen
dinglichkeiten nicht mehr. sie werden teil des virtuellen hand-
lungsraumes: du bist die handlung!
noam (hebräisch ‏נועם‎)
ist ein hebräischer vorname, 
der sowohl für weibliche als auch 
für männliche personen gebraucht wird. 
übersetzt bedeutet er lieblichkeitmilde.
man ist ja von natur kein engel, 
vielmehr ein welt- und menschenkind,
und ringsumher ist ein gedrängel,
von solchen, die dasselbe sind.

(wilhelm busch,"nicht artig", in: "zu guter letzt")
erfahrung ist die ursache
die welt ist die folge
(heinz von foerster, "kybernethik", berlin, 1993)